Ich hoffe ihr alle hattet eine wundervolle Advents- und Weihnachtszeit!
Bei mir war es jedenfalls sehr schön, wenn auch sehr anders.
Adventszeit in deutschem Sinne existiert in Kolumbien schon einmal nicht. Dafür gibt es die so genannten „Novenas“, neun Tage vor Weihnachten, in denen man sich mit Familie und Freunden trifft, Texte liest, betet, singt und anschließend noch eine Kleinigkeit isst.
Die Texte sind allerdings jeden Tag so ziemlich die Gleichen. Es gibt immer eine Oración an Maria, an Josef und an das Jesuskind, dazu zwanzigtausend Glorias, Ave Marias, ein Vater Unser und noch ca. 20 zusätzliche Gebete, die reihum vorgelesen werden (wir mussten auch immer lesen und haben der Familie eine große Freude daran gemacht, dass wir uns kaum verlesen haben ;) ).
Nur ein Text ändert sich eigentlich täglich.
Zwischen den Gebeten wird immer gesungen, was stets von Rasseln und Trommeln begleitet wird, die je nach dem vorher ausgeteilt oder mitgebracht wurden.
Schön dabei ist auch, dass man bei so vielen verschiedenen Menschen eingeladen wird. Wir waren sowohl bei unseren Angestellten, sowie bei Freunden von Pili und zum Abschluss hatten wir eine riesige Novena mit geschätzt 60 Leuten bei uns. Das war aber sehr schön. Pili hatte Luftballone vorbereitet, die wir mit einem Wunsch zusammen in den Nachthimmel geschickt haben und später hat sich mein älterer Gastbruder als Weihnachtsmann verkleidet und Geschenke an die kleinen Kinder verteilt ;)
Weihnachten selbst war wieder im familiären Kreis. Wir haben die Novena beendet, Geschenke ausgepackt, gegessen (an die Familie: ich entkomme dem Kartoffelsalat nicht. Ratet was es gab: Richtig: Fleischroulade mit Kartoffelsalat! (und noch normalen Salat, aber da war so viel Mayonnaise-Ketchup-Mischung drin, dass man ihn nicht mehr wirklich als solchen erkannt hat).
Flora und ich haben sogar Plätzchen und Glühwein gemacht, die mit großer Begeisterung aufgenommen worden sind.
Später saßen wir noch auf der Terrasse, haben alle zusammen noch ein bisschen was getrunken, danach getanzt, irgendwann kamen Enkel der anderen Oma vorbei und haben sich am Tanz beteiligt.. War ein schöner Abend/Nacht/Morgen, der erst endete als meine Gastoma gegen 6 Uhr gemeint hat, dass sie langsam etwas müde wäre ;)
Adventszeit in deutschem Sinne existiert in Kolumbien schon einmal nicht. Dafür gibt es die so genannten „Novenas“, neun Tage vor Weihnachten, in denen man sich mit Familie und Freunden trifft, Texte liest, betet, singt und anschließend noch eine Kleinigkeit isst.
Die Texte sind allerdings jeden Tag so ziemlich die Gleichen. Es gibt immer eine Oración an Maria, an Josef und an das Jesuskind, dazu zwanzigtausend Glorias, Ave Marias, ein Vater Unser und noch ca. 20 zusätzliche Gebete, die reihum vorgelesen werden (wir mussten auch immer lesen und haben der Familie eine große Freude daran gemacht, dass wir uns kaum verlesen haben ;) ).
Nur ein Text ändert sich eigentlich täglich.
Zwischen den Gebeten wird immer gesungen, was stets von Rasseln und Trommeln begleitet wird, die je nach dem vorher ausgeteilt oder mitgebracht wurden.
Schön dabei ist auch, dass man bei so vielen verschiedenen Menschen eingeladen wird. Wir waren sowohl bei unseren Angestellten, sowie bei Freunden von Pili und zum Abschluss hatten wir eine riesige Novena mit geschätzt 60 Leuten bei uns. Das war aber sehr schön. Pili hatte Luftballone vorbereitet, die wir mit einem Wunsch zusammen in den Nachthimmel geschickt haben und später hat sich mein älterer Gastbruder als Weihnachtsmann verkleidet und Geschenke an die kleinen Kinder verteilt ;)
Weihnachten selbst war wieder im familiären Kreis. Wir haben die Novena beendet, Geschenke ausgepackt, gegessen (an die Familie: ich entkomme dem Kartoffelsalat nicht. Ratet was es gab: Richtig: Fleischroulade mit Kartoffelsalat! (und noch normalen Salat, aber da war so viel Mayonnaise-Ketchup-Mischung drin, dass man ihn nicht mehr wirklich als solchen erkannt hat).
Flora und ich haben sogar Plätzchen und Glühwein gemacht, die mit großer Begeisterung aufgenommen worden sind.
Später saßen wir noch auf der Terrasse, haben alle zusammen noch ein bisschen was getrunken, danach getanzt, irgendwann kamen Enkel der anderen Oma vorbei und haben sich am Tanz beteiligt.. War ein schöner Abend/Nacht/Morgen, der erst endete als meine Gastoma gegen 6 Uhr gemeint hat, dass sie langsam etwas müde wäre ;)
| Auch im Heim hatten wir Novenas für die Leute im Viertel |
| Ein Haus im Condominio ist seeeeehr großzügig dekoriert. Ihr seht hier einen Ausschnitt von einer der drei großen sagen wir mal "Weihnachtslandschaften" vor dem Haus. |
| Nur ein wenig kleinwüchsig war er dieses Jahr... ;) |
P.S.: Die Fotos vom Amazonas sind auch endlich da. Sozusagen als Weihnachtsgeschenk ;)
PPS: Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2013, voller Glück, Gesundheit, vielen Erlebnissen und netten Menschen!!!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen