Freitag, 1. März 2013

Ein neues Jahr - und mein zweites halbes..

Hallo meine Lieben,

mittlerweile ist es ja wieder ein bisschen her, seitdem ihr meine letzten Neuigkeiten lesen durftet, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben ;) und so bin ich (fast) rechtzeitig zum neuen Jahr auch wieder zurück.

Es ist schon wieder total viel passiert, angefangen von Silvester, über eine unvergessliche Reise, bis hin zum neuen Arbeitsanfang. Doch eins nach dem anderen:

Silvester verbrachten wir nicht zuhause in Girardot, sondern in Villavicencio, wohin uns Diego (der Freund meiner Gasttante) eingeladen hatte. Auch die Tage vorher waren schon total schön, nicht zuletzt dadurch, dass wir ein ganzer Haufen Jugendlicher waren, genauer gesagt: die beiden Töchter von Diego, Caro und Aleja, der Bruder meines Gastvaters, Mateo, ein Freund von diesem, Jean-Ca, meine Gastcousine Malu mit ihrem Freund Juanjo und natürlich Flora und ich.
So verbrachten wir zusammen schöne Stunden am Pool, gingen VIP-Feiern (was jetzt mal keine Übertreibung ist; mit den Töchtern des Brigadegenerals feiern zu gehen ist schon auf einer anderen "Sicherheitsstufe"), machten als Großfamilie einen Ausflug zu einem Fluss und durften am Morgen des 31. sogar noch in einen Helikopter steigen!
Schließlich kam der festliche Abend, der sehr lustig war, wenn auch mit anderen Bräuchen.
So vermissten wir beispielsweise ein bisschen das Feuerwerk (von dessen Ausführung aber sogar in Werbung gewarnt wird, weil es jedes Jahr zu viele Verletzte gibt), dafür aßen wir 12 Trauben, wobei man sich für jede etwas wünschen darf, wir warfen Linsen und tanzten bis zum Umfallen.
(Leider finde ich gerade keine schönen Bilder, aber in Facebook gibt es auf jeden Fall welche!)

Um die Zeit bis zu meinem Arbeitsbeginn am 15. Januar optimal auszunutzen, brach ich gleich am nächsten Tag zu einer wunderbaren Reise auf. Natürlich reiste ich nicht alleine, sondern mit einer Freundin von AFS, Doro, und wir entschieden ganz unkonventionell nicht wie circa 75%  unserer Gruppe (was übrigens fast alle sind, die zu dieser Zeit Ferien hatten ;) ) an die Karibikküste zu reisen, sondern stattdessen ganz in die andere Richtung, fast an die ecuadorianische Grenze ins kalte Pasto zu fahren, in dem zu dieser Zeit der Karneval der Negros y Blancos stattfand. Danach machten wir uns noch auf den Weg zur wahrscheinlich modernsten Stadt Kolumbiens: Medellin.

Super Entscheidung, das war wirklich eine unvergessliche Zeit, über die ich euch unter der Rubrik "Reisen" auch gerne noch mehr berichten möchte!!

Am 15. fing dann die Arbeit wieder an; leider immer noch ohne Kinder, was im Klartext sehr viel putzen und schrubben bedeutete. Aber mittlerweile ist alles wieder beim Alten. Die Ferien sind endlich vorbei und der Alltag kehrt wieder ein. Mehr dazu wie immer unter "Projekt"!

Übrigens: Die Zeit vergeht wie im Flug. Schon bin ich länger hier, als ich voraussichtlich noch in Kolumbien bleiben werde...



1 Kommentar:

  1. wie schön von dir zu lesen, wie schön von unserer reise und deinem projekt zu lesen und wie schön, wenn wir uns bald mal wieder sehen!:)

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